Trainingstherapie

TRAININGSTHERAPIE 

 

In einem einzigartig ausgestatteten Trainingstherapieraum bieten wir Ihnen die Möglichkeit, Ihre körperliche Leistungsfähigkeit gezielt und kontrolliert auf- bzw. auszubauen.

Im Krafttrainingsbereich stehen Ihnen die luftdruckgesteuerten Widerstandsgeräte der amerikanischen Nobelmarke KEISER zur Verfügung. Durch die Anpassung des Widerstandes an die Gelenkwinkelstellung, ist ein Maximum an Trainingswirkung und ein Minimum an Verletzungsgefahr gewährleistet.

Für den Ausdauer-Herz-Kreislaufbereich haben wir uns für Geräte der Firmen TECHNOGYM und MPK entschieden. Vielfältigste Programm- und Kontrollmöglichkeiten ermöglichen Ihnen ein gezieltes, und vor Überlastungen geschütztes Ausdauer-Herzkreislauftraining.

Beispiele für mögliche Anwendungsgebiete der  Trainingstherapie :

·         Als Gesundheitsvorsorge

·         Bei Rückenproblemen

·         In der ärztlich verordneten Rehabilitationsphase

·         Zur Vorbereitung auf andere sportliche Aktivitäten ( z.B. die Skisaison )

·         Zum Ausgleich von Muskelungleichgewichten

 

WOZU KRAFTTRAINING ? 

 

Diese Frage lässt sich am besten beantworten, wenn man einmal die möglichen Folgen einer zu schwachen Muskulatur betrachtet.

Dies sind zum Beispiel:

 

 

KANN EINE MUSKELKRÄFTIGUNG NICHT AUCH MIT GYMNASTIK

ERZIELT WERDEN ?

 

 

Anfangs ist es sicher möglich, aber ab einem bestimmten Punkt ist die Trainingsreizanpassung bei einer Gymnastik nur noch mit einem enorm hohen Zeitaufwand möglich, und zudem ist die Gefahr gegeben dass dann eine andere Kraftform entwickelt wird als angestrebt.
Erklärung : Eine körperliche Betätigung die das üblicherweise vom Körper geforderte Niveau übersteigt, also einen Trainingsreiz darstellt, führt zu einer Entleerung der Energiespeicher in der Muskulatur.In der Erholungsphase (1-2 Tage nach dem Training) baut der Körper diese Speicher wieder auf,aber nicht nur auf das ursprüngliche Niveau, sondern, gewissermaßen als Vorrat für die nächste derartige Belastung, auf einen Wert der etwas über dem Eingangswert liegt. Wenn ein bestimmter Trainingsreiz zu keiner ausreichenden Entleerung der Energiespeicher führt, werden die Speicher in der Erholungsphase nur noch bis zum vor dem Training erreichten Niveau aufgefüllt. Bei konstant zu niedriger Entleerung verkleinern sich diese Speicher wieder. Für eine gezielte Muskelkräftigung, muss der Trainingsreiz also immer an das aktuelle Niveau der Energiespeicher angepasst werden. Diese Anpassung kann mit einer Gymnastik ab einem bestimmten Punkt nur noch über eine Erhöhung der Wiederholungszahl erreicht werden. Diese erhöhte Wiederholungszahl bedeutet aber einen vermehrten Zeitaufwand und auch eine gewisse Monotonie. Im Krafttraining kann die Reizanpassung bei gleicher Wiederholungszahl (gleicher Zeitaufwand) in feinsten Abstufungen über ein verändern des Widerstandes vorgenommen werden.

 

 

WIE STARK MUSS DER MUSKEL WERDEN ? 

 

Der Muskel sollte so stark werden, dass auch Belastungen die über die alltäglichen Anforderungen hinausgehen, verletzungs- und beschwerdefrei durchgeführt werden können. Selbst dann wenn es einmal situationsbedingt nicht möglich ist die Anweisungen der Rückenschule (mit geradem Rücken heben; beim bücken in die Knie gehen, Lasten beim tragen auf beide Arme verteilen usw.) zu befolgen. Wobei diese Anweisungen wenn immer möglich befolgt werden sollten.

 

 

WIRKUNG  EINES KRAFTTRAININGS

 

 

 

* Krafttraining wird hier als gezielter Muskelaufbau an Widerstandsgeräten verstanden. Wobei sich die Belastungsdosierung an den individuellen Möglichkeiten des Trainierenden orientiert, und nicht zu verwechseln ist mit leistungsmäßigem Gewichthebertraining.

 

 

VERGLEICH ZWISCHEN GERÄTEN MIT LUFTERZEUGTEN


WIDERSTÄNDEN UND GERÄTEN MIT GUSSEISERNEN

GEWICHTEN

 

 

LEISTUNGSPROFIL

LUFTERZEUGTE WIDERSTÄNDE

GUSSEISERNE GEWICHTE

Kann mit hohen Widerständen und geringen Trainingsgeschwindigkeiten trainiert werden ?

JA

JA

Ist ein funktionelles, tempointensives Training ist möglich ?

JA

Vorteil der luftdruckerzeugten Widerstände :

Es kann auch ein Schnellkrafttraining ohne Gefahr von Schock- und Stauchbelastungen für die Gelenke durchgeführt werden. Dadurch sind sichere, funktionelle Nachbehandlungen von Knochen- und Muskelverletzungen zur Wiederherstellung der ursprünglichen Leistungsfähigkeit in jedem Bereich des Krafttrainings möglich.

NEIN

Passen sich die Widerstände bei jeder Trainingsgeschwindigkeit der Gelenkwinkelstellung an ?

JA

Vorteil der luftdruckerzeugten Widerstände :

Dadurch dass sich der Widerstand der Gelenkwinkelstellung anpasst, werden Unter- und Überlastungen vermieden. Es ist gewährleistet, dass über den gesamten Bewegungsspielraum mit dem optimalen Widerstand trainiert werden kann. Dies ergibt eine wesentlich verbesserte Trainingseffektivität, bei enorm reduzierter Verletzungsgefahr.

NEIN

Können die Widerstände jederzeit und bei jedem Trainingstempo verändert werden ?

JA

Vorteil der luftdruckerzeugten Widerstände :

Widerstände die erst während der Übungsausführung als falsch (zu hoch bzw. zu niedrig) erkannt werden, können jederzeit, also auch während der Bewegung, in die gewünschte Richtung korrigiert werden. Dies stellt einen beträchtlichen Verletzungsschutz dar, da auf eine bemerkte Überlastung sofort reagiert werden kann. Zudem wird die Trainingseffektivität deutlich erhöht, da keine einzige Wiederholung in irgendeinem Bewegungsabschnitt im unterbelasteten Bereich durchgeführt werden muss.

NEIN

Sind Belastungsabstufungen auch im Bereich von 100 Gramm möglich ?

JA

Vorteil der luftdruckerzeugten Widerstände :

Dadurch ist ein Training durchführbar das sich auf die Bedürfnisse jeder Interessensgruppe abstimmen lässt (Rehabilitationspatient - Fitnesssportler – Leistungssportler )

NEIN

Sind Widerstandänderungen auch ohne Verlassen des Sitzes oder der Trainingsposition möglich ?

JA

Vorteil der luftdruckerzeugten Widerstände :

Es werden keine als falsch erkannten Widerstände aus Bequemlichkeit (man will die Trainingsposition nicht verlassen) akzeptiert. Die optimale Trainingsposition muss nicht mehrmals neu bestimmt werden. Es ist eine effiziente Nutzung der Trainingszeit möglich.

NEIN